Kunst als Spiegel der Gefühle

 Kunst hat für Kultur und Gesellschaft schon immer eine große Rolle in der Geschichte gespielt. Kunst, von dem Griechischen téchne abgeleitet, bezeichnet eine entwickelte Tätigkeit des Menschen, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition beruht. Das sollte möglichst früh gefördert werden.
Ein Aquarell von Jana Diede – ehemals Gymnasium Glinde.

Speziell die Kunst der Malerei steht oft im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, denn um ein Kunstwerk zu erschaffen, braucht man Talent, Wissen, sehr viel Praktik, eine gute Wahrnehmung der Umgebung und natürlich eine sehr große Vorstellungskraft zusammen mit Kreativität.

Große Künstler wie Pablo Picasso, Vincent van Gogh und Claude Monet haben sich sich seit ihrer Kindheit der Malerei gewidmet. Ihre Arbeiten werden in unserer Gesellschaft sehr wertgeschätzt, denn jede von ihnen ist ein großes Kunstwerk.

Sollte man sich also schon früh mit Kunst befassen? Natürlich ja, denn die Fähigkeit, Kunst zu erschaffen wird schon in einem ganz jungen Alter ausgebildet. Weltweit gibt es viele junge Talente, die uns mit ihren Kunstwerken bezaubern. Sie greifen nicht auf viel Erfahrung zurück und haben keine ausgereiften Stilmittel, nur die Lust, Kunstwerke zu erschaffen und die Gefühle durch Bilder wiederzugeben treibt sie an.

 

Natürlich gibt es auch an unserem Gymnasium Glinde junge Künstler*innen, die ihre Kreativität durch Bilder wiedergeben.
Ein Comic zum Thema “Plastik und die Welt” von Karoline aus der Oberstufenklasse QIa

In dem Fach Kunst lernen die Schüler*innen zahlreiche Methoden des Malens und Zeichnens sowie weitere künstlerische Ausdrucksformen. Handwerkliches Arbeiten sowie Basteln kommen natürlich dazu. Kunstprojekte zum aktuellen Problem der Umweltverschmutzung wurden auch zu einem großen Thema. Zum Beispiel die Darstellung der schmelzenden Gletscher und das Absterben der Fische durch CO2 -Ausstöße.

Ein Plakat zum Thema “Wasserverschmutzung” von Milena und Kristina aus der Oberstufe

Damit bekommen die jungen Künstler eine tolle Möglichkeit, ihr Talent und Ihre Gefühle durch das Fach Kunst widerzuspiegeln und zu erweitern.

Eindrücke aus dem Kunstunterricht der Orientierungsstufe:

Hier  bekommt man einen Einblick in die Arbeit der Schüler*innen des zehnten Jahrgangs (2019). Der Kunstkurs sollte unter der Leitung von Frau Kruse Comics im A3-Format mit 15 Panels zeichnen. Die Vorgabe war, eine “true story” darzustellen, jedoch waren die Schüler*innen frei in ihrer Interpretation.

Schüler*innen der sechsten Klasse haben sich mit ihrer Kunstlehrerin, Frau Silem, malerisch dem Thema „Dreamtime“ der Ureinwohner Australiens (den Aborigines) genähert und haben sich dabei ihre eigene Vorstellung von einer Traumschöpfung gemacht. Diese setzten sie mit der Technik des Dot-Paintings um, die ihren Ursprung in Australien findet.

aborigines

Beitrag erstellt von Milena Chilinski