Interview mit Herrn Pankonin – Physik trifft WiPo

Bild von Herr Pankonin
Dennis Pankonin im Porträt.
Seit dem Schuljahr 2025/26 verstärkt Herr Dennis Pankonin das Kollegium, er macht sein Referendariat mit den Fächern Physik und Wirtschaft Politik und unterricht in verschiedenen Klassen – deshalb hab ich ihm als Schüler im WPU-Fach Schulwebsite ein paar Fragen gestellt. In einem Gespräch erzählte er mir von seinem Weg in den Lehrerberuf, seinen Fächern, seinen Erwartungen und was ihm wichtig ist.

Vom frühen Interesse zum Lehrerberuf

Schon immer habe ihn der Lehrerberuf gereizt. Besonders die Idee, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihnen Wissen beizubringen, hat ihn angesprochen. Nach dem Abitur stand für ihn noch nicht fest, dass er Lehrer werden möchte, doch das Interesse blieb und setzte sich schließlich durch.

Obwohl er zunächst einen anderen beruflichen Weg einschlagen wollte, merkte er schnell, dass ihn die Schule nie ganz losließ. „Eigentlich wollte ich schon immer Lehrer werden“ fasst er es rückblickend zurück.

Studium in Kiel – und die Wahl der Fächer

Sein Studium für gymnasiales Lehramt mit den Fächern WiPo und Physik hat D. Pankonin in Kiel absolviert. Warum genau diese Kombination? Beide Fächer seien für ihn auf ihre eigene Weise faszinierend. WiPo sei spannend, weil man dort beobachten kann, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Physik hingegen beschäftige sich mit den Grundprinzipien der Welt. Dadurch seien beide Bereiche stärker miteinander verbunden, als man auf den ersten Blick denke.

„In beiden Fächern geht es darum, zu verstehen, warum Dinge passieren“, beschreibt er.

Erste Eindrücke und Physikräume mit Potenzial

Auf die Frage, ob der Beruf so sei, wie er ihn sich vorgestellt habe, muss Herr Pankonin lachen. Natürlich gebe es Unterschiede zwischen Studium und Schulalltag, aber gerade das mache den Beruf lebendig und abwechslungsreich. Besonders die unterschiedlichen Erfahrungen an Schulen habe er als bereichernd empfunden.

Zur Physikausstattung unserer Schule hat er ebenfalls eine klare Meinung: Vieles sei schon vorhanden, aber es gebe auch noch Platz für mehr. Wichtig sei ihm vor allem, dass es genügend Möglichkeiten gebe, Dinge auszuprobieren und Modelle anzufassen, denn in der Physik lernt man durch Experimente am besten.

Ein Physikraum
Moderner Physikraum der Schule

Was ihm als Lehrer wichtig ist

Für die Zukunft wünscht sich Herr Pankonin vor allem eines: genug Zeit, um sich um seine Schüler*innen kümmern zu können. Er betont, dass der Mensch immer im Mittelpunkt stehen solle.

Ein Experiment zur Lichtbrechung von verschiedenen Flüssigkeiten

Einen guten Lehrer erkennt man seiner Meinung nach daran, dass er die Entwicklung der einzelnen Schüler*innen sieht und ernst nimmt.

„Die Entwicklung der Individualität der Schüler steht an erster Stelle.“

Wir wünschen Herrn Pankonin noch ein erfolgreiches Referendariat!

 

Interview: A. Schmidt 

Foto: Samia/Anina