Unsere Verbindungslehrerin Frau Oldenburg im Interview

Mit Beginn des neuen Schuljahres 21/22 stand fest: Frau Oldenburg übernimmt den Platz der Verbindungslehrerin und löst damit Herrn Krackowitz ab. Zusammen mit Herrn Mörschbächer hat sie nun die Aufgabe, die Schülervertretung bei der Planung und Durchführung ihrer Vorhaben zu beraten, zu unterstützen und zwischen der SV und der Schulleitung zu koordinieren. Sie stellt die Verbindung der Schülervertretung zu den anderen Gremien der Schule wie der Lehrerkonferenz und der Schulleitung dar. Wir haben ihr ein paar Fragen dazu gestellt:
Frau Oldenburg unterrichtet die Fächer Geographie und Biologie

Was hat Sie dazu bewegt Verbindungslehrerin zu werden?

Im Studium und Referendariat habe ich viel darüber gelernt, was bei der Unterrichtsplanung berücksichtigt werden sollte. Weitere Aspekte des Schullebens, die meiner Meinung nach ebenfalls wichtig sind, spielen in der Ausbildung eine eher untergeordnete Rolle. Gerade in diesen Bereichen haben Schüler oft gute Ideen. Sie verbringen über Jahre sehr viel Zeit in der Schule und sollten daher auch ein gewisses Mitspracherecht in der Gestaltung des Schulalltages haben. Bei der Nutzung dieses Mitspracherechts möchte ich die Schüler gern unterstützen.

Konnten Sie generell schon Erfahrung in diesem Bereich sammeln?

Im letzten Jahr habe ich bereits an einigen Sitzungen der SV teilgenommen. Seit Beginn dieses Schuljahres finden die Treffen der SV und der Mini-SV wieder wöchentlich in Präsenz statt. Aktuell helfe ich der SV bei der Organisation des Stadtradelns.

Worauf haben Sie sich am Anfang eingestellt, und wurden diese Erwartungen erfüllt? Wo gab es Schwierigkeiten?

Ich habe mich auf die Zusammenarbeit mit einer engagierten SV gefreut, bisher wurde diese Erwartung erfüllt. Eine Schwierigkeit sehe ich in der zeitlichen Begrenzung der Treffen, eine große Pause reicht oft nicht, um alle anstehenden Themen zu besprechen.

Was muss man sich unter Verbindungslehrern vorstellen?

Als Verbindungslehrerin unterstütze ich in erster Linie die SV. Ich nehme an ihren wöchentlichen Treffen teil und übernehme zum Teil Organisationsaufgaben. Verbindungslehrer bilden zudem die Schnittstelle zwischen SV und dem Kollegium.

Was erhoffen Sie sich von der Zukunft und welche Ziele streben Sie an?

Ich habe die SV bisher als engagiert, zielstrebig und selbstständig erlebt. Die aktuellen Mitglieder sind überwiegend in den Jahrgängen QI und QII. Ein wichtiges Ziel ist es daher, weitere engagierte Mitglieder aus anderen Jahrgängen zu finden.

Zudem freue mich darauf, mit der SV wieder jahrgangsübergreifende Projekte zu planen und umzusetzen.

Welche besonderen Herausforderungen gibt es für Verbindungslehrer durch die Coronabedingungen an Schulen? Gibt es dadurch neue Aufgaben und Schwerpunkte?  

Die SV setzt sich aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen zusammen. Eine kohortenübergreifende Arbeit war unter Coronabedingungen nur online möglich, die SV-Sitzungen fanden im letzten Schuljahr daher in Form von Videokonferenzen statt. Zudem gab es keine Möglichkeiten für Projekte, die sonst von der SV organisiert werden.

Hoffentlich wird sich dies nun ändern, so dass die SV-Sitzungen wieder in Präsenz stattfinden können!

Interview: Kenua Turandi und Max Schwormstädt