Unsere Schule bekommt Verstärkung: Mit Janina Rattay begrüßen wir eine neue Referendarin in unserem Kollegium. Die 25-Jährige stammt aus Hamburg und hat ihr Studium in Kiel absolviert. An unserer Schule wird sie die Fächer Französisch und evangelische Religion unterrichten und freut sich darauf, den Schulalltag aktiv mitzugestalten. Selbst beschreibt sie sich als hilfsbereit, tollpatschig, offen – und bringt damit eine sympathische, ehrliche und nahbare Art mit, die unsere Schulgemeinschaft bereichern wird.
Warum wollten Sie Lehrerin werden?
Ich wusste schon relativ früh, dass ich Lehrerin werden möchte. Ich habe früh Nachhilfe gegeben, Konfirmandenunterricht mitgestaltet und auch gegeben. Mir hat es immer schon Spaß gemacht, Leuten etwas beizubringen und ich wollte gerne irgendetwas machen, wo ich den Sinn nicht hinterfrage. Beim Lehrerberuf gefällt mir außerdem, dass jeder Tag unterschiedlich ist. Man hat jeden Tag etwas Anderes zu erzählen und lernt auch immer etwas Neues dazu, es ist also ein sehr abwechslungsreicher Job.
Was gefällt Ihnen bis jetzt am meisten an Ihrem Referendariat?

Mir gefällt die Schule selbst bis jetzt am besten, die Kollegen sind alle sehr nett und ich wurde hier herzlich aufgenommen. Außerdem sind die Schüler sehr nett und man fühlt sich hier richtig wohl.
Warum haben Sie sich ausgerechnet für die Fächer Französisch und evangelische Religion entschieden?
Für Französisch habe ich mich entschieden, weil es mein Lieblingsfach in der Schule war und ich die Sprache, das Land und die Kultur sehr gerne mag. Außerdem habe ich viele Freunde in Frankreich durch meinen Schüleraustausch. Für evangelische Religion habe ich mich entschieden, weil, wie vorhin schon erwähnt, ich den Konfirmandenunterricht damals mitgestaltet habe und mir das sehr gefallen hat. Ich empfinde Religion als ein sehr wichtiges Fach, gerade zur aktuellen Zeit.
Waren sie schon einmal in Frankreich?
Ja, ich war schon oft in Frankreich und habe viele Freunde in der Normandie. Nach meinem Master war ich dort noch einmal für 2 Monate und kann es wirklich jedem empfehlen!
Was fasziniert Sie an der Französischen Sprache?
Ich finde Sie klingt sehr schön und man kann viele Sachen im Französischen schöner ausdrücken, als zum Beispiel im Deutschen.
Was sind die Ziele in Ihrem Religionsunterricht?
Mir ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, über grundlegende Fragen des Lebens nachzudenken und sich mit verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen. Im Religionsunterricht geht es viel um Werte, Verantwortung und ein respektvolles Miteinander. Außerdem möchte ich die Schülerinnen und Schüler darin stärken, ihre eigene Meinung zu entwickeln und diese auch begründet vertreten zu können.
Wie wichtig ist der Religionsunterricht heutzutage Ihrer Meinung nach?
Ich finde es gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig. Wir leben in einer vielfältigen Gesellschaft, in der unterschiedliche Religionen, Weltanschauungen und Wertvorstellungen aufeinandertreffen. Der Religionsunterricht kann dabei helfen, Verständnis füreinander zu entwickeln, Vorurteile abzubauen und über ethische Fragen ins Gespräch zu kommen. Außerdem bietet er Raum, über sich selbst, den eigenen Glauben oder auch Zweifel nachzudenken.
Wie schaffen Sie eine angstfreie Atmosphäre zum freien Sprechen?
Ich sage immer von Anfang an, dass Fehler nichts Schlimmes sind, da man aus ihnen lernt. Ich versuche, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle trauen, etwas auszuprobieren, ohne Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen. Entscheidend ist nicht, perfekt zu sprechen, sondern überhaupt ins Sprechen zu kommen.
Welche drei Dinge dürfen in Ihrem Rucksack nicht fehlen?
Ich habe immer eine Haarbürste dabei, einen Müsliriegel und natürlich meinen Schlüssel.
Jannika und Julia