Laut und schön – Musikfahrt nach Heide

Musik, Spaß, Gemeinschaft – das sind meine Erinnerungen an unsere Musikfahrt nach Heide. BigBand und Orchester, begleitet von Frau Knebel und Herrn Kindt, sind vom 17. bis 19.Februar in der Jugendherberge Heide eingekehrt. Wir waren 2018 schon einmal dort und es hat uns wieder gut gefallen. Die Jugendherberge, die sich extra auf Musikgruppen spezialisiert hat, bietet ringsherum einfach ein gutes Gesamtpaket.
Die Ziele der Musikfahrt sind sehr vielfältig. Einerseits geht es natürlich darum, Musik zu machen und darin besser zu werden. So haben wir die Chance, sehr intensiv an neuen Stücken zu üben, z.B. in Stimmproben. Auf der anderen Seite hilft beim Musizieren auch eine gute Gruppendynamik und so lag auch ein Fokus auf Gemeinschaft und Spaß.

Die BigBand des Gymnasiums Glinde im Einsatz beim Sommerfest.

Zunächst haben wir uns Montagmorgen an der Schule getroffen und unser Gepäck und unsere Instrumente in einen Transporter geladen, mit dem Herr Kindt nach Heide vorausgefahren ist. Danach sind wir alle zum Bus gegangen und haben uns durch den Berufsverkehr nach Altona gequält. Da wir durch den Stau unsere Bahn verpasst hatten, haben wir erst einmal eine Stunde Aufenthalt in Altona gehabt, die die Meisten für ein Zweitfrühstück genutzt haben.
Die darauf folgende Zugfahrt mit dem Regionalexpress in Richtung Sylt war entspannt. Es wurde gelesen, Spiele gespielt oder Musik gehört. In Heide angekommen, sind wir zu Fuß vom Bahnhof durch die Innenstadt zur Jugendherberge gelaufen und haben dort den Transporter wieder entladen. Gleich darauf haben wir die Zimmer bezogen, die schon auf der Zugfahrt eingeteilt worden waren, und sind dann erst einmal Mittagessen gegangen. Nachdem wir auch den Spielkeller mit Tischkicker und Tischtennisplatte erkundet hatten, hatten wir unsere erste Probe. Geprobt wurde im jeweiligen Ensemble an den eigenen und teilweise auch neuen Stücken. In meinem Falle war dies in der BigBand unser neues Stück „Agua de beber“, einem Bossa Nova, zu Deutsch: Wasser zum Trinken. Neu war aber, dass auch ein Stück, „Freude schöner Götterfunken“, von Ludwig van Beethoven gemeinsam geprobt wurde.

Das Orchester spielt uns in jeder Jahreszeit etwas vor… .

Dies soll beim Sommerkonzert von Orchester, Schüler-Lehrer-Chor und BigBand gespielt werden.
Zwischendurch waren immer großzügige Pausen, um uns Zeit zum Erholen und zum Spaßhaben zu geben. Am nächsten Vormittag sind wir dann in die Innenstadt zum Marktplatz gegangen, weclher – kleiner Funfact – der größte in Deutschland ist. Dort duften wir dann in kleinen Gruppen unsere Zeit verbringen und z.B. essen oder shoppen gehen. Nach dem Nachmittag, den wir mit Proben verbracht hatten, hatten wir am Abend einen gemeinsamen Karaoke-Abend. Am Mittwoch war schon Schluss und so waren wir am Mittwochmorgen damit beschäftigt, alles aufzuräumen und das Gepäck wieder in den Transporter einzuräumen. Zuvor hatten wir noch als Dankeschön an die Herberge dem Personal „Freude schöner Götterfunken“ vorgespielt. Sie haben sich sehr gefreut! Als alles fertig gepackt war, haben wir uns auf zum Bahnhof und auf den Weg nach Hause gemacht.
Insgesamt denke ich jetzt an eine sehr schöne Musikfahrt zurück. Ich hatte viel Spaß beim Musizieren und man merkt, dass es uns vorangebracht hat. Auch ich durfte Verantwortung übernehmen und habe Stimmproben geleitet. Einmal durfte ich sogar die gesamte Gruppe bei „Freude schöner Götterfunken“ dirigieren. Auch wenn ich schon öfter dirigiert habe, ist das immer wieder aufregend, macht aber auch immer wieder viel Spaß.

Es war toll, so viel Zeit mit den anderen Leuten verbringen zu können, und es war sehr entspannt ohne Schulstress. Wir haben viel gelacht und eine schöne Zeit miteinander verbracht. Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Beitrag von Thorben Buschke